Vereinsgeschichte

Einfach war es seinerzeit nicht, als sich am 31. Januar 1962 etliche schießsportbegeisterte Männer im Gasthaus Enzenhöfer trafen, um einen Schützenverein zu gründen. Es hatte sich nämlich in der Vergangenheit gezeigt, daß Vereine jeder Art in Sulzkirchen keinen längeren Bestand hatten und bald wieder in der Versenkung verschwanden.

Dennoch wagte man diesen Schritt. Bei dieser ersten Versammlung konnte auch gleich eine vollständige Vorstandschaft gewählt werden. Diese bestand damals aus folgenden Personen:

    - Johann Enzenhöfer (1. Schützenmeister)
    - Karl Guse (2. Schützenmeister)
    - Georg Kleinöder (Schriftführer)
    - Rudolf Lux und Erwin Rettlinger (Kassenwart)

Als Vereinslokal bestimmte man das Gasthaus Enzenhöfer, das es bis heute auch geblieben ist.

Da keinerlei finanzielle Rücklagen oder sonstige Guthaben vorhanden waren, mußte der Verein buchstäblich aus dem Nichts aufgebaut werden.

Jeder Beitretende hatte zu dieser Zeit 10,00 DM Aufnahmegebühr zu leisten, der Monatsbeitrag wurde auf 1,00 DM festgesetzt. Zudem fanden sich einige Spender, so daß die Schwierigkeiten bald als überwunden galten. Als sich dann noch die Brauerei Humbser eine Spende von 250,00 DM zur Verfügung stellte, konnte das erste Vereinsgewehr angeschafft werden.

Nicht vergessen werden soll an dieser Stelle, daß in Sulzkirchen bereits zuvor einmal ein Schützenverein bestand. Dieser wurde angeblich im Jahr 1920 gegründet und dürfte sich im Jahre 1926 wieder aufgelöst haben. Nach mündlicher Überlieferung sei dieser Verein damal mangels Interesse sang- und klanglos untergegangen.

Als Erinnerung an diese Zeit sind noch heute zwei Schützenscheiben aus den Jahren 1921 und 1926 vorhanden, die im Vereinslokal noch immer zu sehen sind.

Da jedoch bis zur Neugründung immerhin 36 Jahre vergangen sind, und zudem keine schriftlichen Aufzeichnungen aus dieser Zeit existieren, betrachten wir uns nicht als direkte Nachfolger dieses Vereins.

Nach der Neugründung beteiligte sich unser Verein sofort am Rundenschießen und konnte im Jahr 1964 mit einem Aufstieg in die B-Klasse bereits erste Erfolge erzielen.

Seit 1963 wird auch jedes Jahr um die Würde des Schützenkönigs geschossen. Einer der ersten Schützenkönige war auch Willi Knoll sen., der damals die Schützenkette gekauft und dem Verein geschenkt hatte.

Diese Schützenkette ist auch heute noch Zeichen für die Königswürde. Allerdings wurde der ursprüngliche Zustand mittlerweile verändert. Ein aufwendiger Umbau der Kette ließ sich aufgrund der vielen mit der Zeit hinzugekommenen Plaketten nicht vermeiden und wurde in den letzten Jahren durchgeführt.

Im Jahr 1984 wurde vom Verein beschlossen, eine VereiNach der Neugründung beteiligte sich unser Verein sofort am Rundenschießen und konnte im Jahr 1964 mit einem Aufstieg in die B-Klasse bereits erste Erfolge erzielen.

Seit 1963 wird auch jedes Jahr um die Würde des Schützenkönigs geschossen. Einer der ersten Schützenkönige war auch Willi Knoll sen., der damals die Schützenkette gekauft und dem Verein geschenkt hatte.

Diese Schützenkette ist auch heute noch Zeichen für die Königswürde. Allerdings wurde der ursprüngliche Zustand mittlerweile verändert. Ein aufwendiger Umbau der Kette ließ sich aufgrund der vielen mit der Zeit hinzugekommenen Plaketten nicht vermeiden und wurde in den letzten Jahren durchgeführt.

Im Jahr 1984 wurde vom Verein beschlossen, eine Vereinssatzung zu erarbeiten, um den Eintrag in Vereinsregister zu ermöglichen. Dies wurde noch im gleichen Jahr beantragt und auch eingetragen.

Einen weiteren Höhepunkt in der Vereinsgeschichte stellte das 25-jährigen Jubiläum dar, das 1987 gefeiert werden konnte und mit der erstmaligen Weihe einer Fahne für den Schützenverein verbunden war.

Um den wachsenden Anforderungen im sportlichen Bereich gerecht zu werden, wurden schließlich in den letzten Jahren umfangreiche Investitionen in neue Gewehre und weitere Ausrüstung getätigt. Dem Verein kam dabei die großzügige Unterstützung ortsansässiger Geschäftsleute zu Gute.

Dies war nicht zuletzt wegen der ebenfalls in den letzten Jahren ausgebauten Jugendarbeit notwendig geworden. Doch genau diese Jugendarbeit ist es, die den Fortbestand unseres Vereins sichert und wird daher weiterhin nach Kräften unterstützt werden.

Somit konnten wir zuversichtlich in das 40. Jahr des Bestehens unseres Vereins gehen, das wir im Jahr 2002 feiern konnten.